Der parasitäre Kampf der EndZeit

Sie sind überall.
Sie sitzen in Deinem ganzen Körper.
Vom Kopf bis zum Fuß.
Belagern Deine Organe. Deine Sinne. Deine Haut.
Die Nerven, sie liegen blank.

Hausbesetzer. Störenfriede.
Quälgeister. Blinde Passagiere.
Trittbrettfahrer.
Vampire.
Würmer. Viren. Milben. Egel.
Bakterien.
Mikroparasiten.

Du atmest sie in Deine Lungen.
Jeder Atemzug eine Invasion.

Du isst sie mit Deinem Salat.
Mit Kuhdung getränkt.
Jeder Biss ein Freifahrtschein,
lagern in Dir ihre Eier ein.
Du brütest sie aus. Verdreckst Dein eigenes Haus.
Deine Katze, die Verführerin, hat jede Menge
Parasiten in sich drin.
Mit jedem Schmusen wechseln sie die Wirtschaft.
Geschafft! Die Mäuse tanzen auf dem Tisch.

Würmer aalen sich in Deinem Darm.
Bohren sich in Deine Leber.
Winden sich in den Nieren.
Brodeln in Deinem Hirn.
Legen alles lahm.
Wickeln sich wie eine Schlange um Dein Herz.
Schnüren es zu, damit Du Deine Liebe nie mehr fühlst.
Denn Liebe bereitet nur Schmerz.

Krallen sich in jede Windung Deiner Gedanken.
Kacken sich in Deine Synapsen.
Verkleben Dein neuronales Netzwerk.
Du denkst ihre Kacke.

Sie steuern Dich auf subtile Art.
Du denkst, dass DU denkst.
Wer denkt, der lenkt.
Doch denkst Du nur, dass DU denkst.
Die wenigsten Deiner 60.000 Gedanken
sind Deine eigenen.

ES sind Dein Chefparasit und Deine Chefparasitin,
die Dich denken.
Lenken. Steuern. Provozieren. Programmieren.
SIE kommen immer ans Ziel ihres Willens.

Sie haben ihr Team voll im Griff.
Gehorsam steht an oberster Stelle.
Abteilungsleiter, Befehlsempfänger, Untertanen, Sklaven,
die Firma ist bestens aufgestellt.

Das Personal funktioniert.
Chef und Chefin wissen selbst nicht,
dass auch sie nur Instrument sind.
Fremdgesteuert.

Die parasitäre Matrix hat sie und
damit Dich im Griff.
Sie ist selbst zum Wesen geworden.
ParasitenMatrix hält den Wahnsinn
der Illusion aufrecht.

Nutzt den Schmerz der Zellteilung.

Die Zelle ist auf Tod programmiert.
Sie funktioniert wie ein Uhrwerk.

Im Nano-Sekunden-Takt.
Die nächste Zellteilung geschieht genau JETZT.
100 Billionen Zellen,
40 Mal 100 Billionen Zellteilung,
1000 Billionen Spaltungen, Teilung, Kopien.

Dein Tod ist vorprogrammiert.
Du bist selbst ein Programm des Todes.
Deine größte Angst ist die, zu sterben.

Mit jeder Zellteilung wirst Du
zur Kopie von Dir selbst.
Verblasst Dein Leben.
Schwindet Deine Lebensenergie.
Lässt das Erinnern an das ewige Leben in Dir verblassen.

Deine Chef-Parasiten surfen auf der Welle des Todes.
Laben sich an Deiner TodesAngst.

Clevere künstliche Intelligenz.

Bandwürmer. Schweinebandwurm. Spulwürmer.

Meterlang. Dutzendfach. Nicht nur einer.
Einer kommt selten allein.
Sie wollen immer beisammen sein.
Sie sind eine Brigade. Eine Kommune. Eine Armee.
Ein Heer. Eine große Familie.
Feiern in Dir das WIR. Unentdeckt.
Haben eine genaue Strategie.

Du bist der Wirt, die Wirtin.
Dein Gasthaus hat immer geöffnet.
24/7, rund um die Uhr.
Dein spektakuläres Schlaraffenland.
Fünf-Sterne-Hotel Mensch. All inklusive.
Parasiten fressen alles auf, was Dir guttut.
Nährstoffe, Vitamine, Enzyme,
Nahrungsergänzung von edelster Güte.
Teuer bezahlt, grünes Pulver aus der Tüte.
Alles lieferst Du zuerst den Parasiten.

Sie holen sich das Beste vom Buffet.
Picken sich die Leckerbissen aus dem Speck.
Bis sie satt sind. Gestärkt für den nächsten
großen Coup. Was für ein geniales Dasein.
Du bekommst nur noch den Dreck.
Alles durchtränkt mit parasitärer Scheiße.

Deine Chef-Parasiten kennen keine Angst,
halten ihre Truppe in Schwung.
Geben Kommandos und verwalten Belagerungspläne.

Bis auf die eine Befürchtung, die latent bittere Träne:

Dass Du das Spiel erkennst.
Dass Du erwachst.
Dich aufmachst, Deine eigenen Gedanken zu denken.
Dich frei machst, von allen Fremdsteuerungen
des parasitären Systems.

Deinen wahren schöpferischen freien Willen
einforderst und lebst.

Dich erlöst aus den Sklavenprogrammen.

Deinen Körper reinigst von all den Belagerern.
Innen wie außen.
Deine Schatten durchschaust, damit Dein wahres Licht
in Dir glänzt.

Deine SelbstLiebe zelebrierst.

Du Deine wahre Göttlichkeit erkennst.
Um endlich selbst die Chefin und
der Chef in Deinem Haus zu sein.

Deine Chefparasiten mögen nicht,
dass Du das hier liest.
Sie funken Dir schon wieder die nächsten
Kommandos
und parasitären Gedanken.
Setzten Dir ihren Floh ins Ohr:

„Ich hasse das Leben.
Ich hasse die Liebe.
Ich habe Lust auf Kekse.
Ich brauche jetzt Schokolade.
Prost auf ein Bier.
Brot mit fetter Marmelade.
Käse, Eier, Speck.

Alles richtig schön fettig.
Niemals Obst. Schon gar nichts Rohes.
Grün ist ekelig.
Ich will jetzt ein Eis.
Weißes Brot.
Zucker, mein Heroin.
Ich will jetzt Sex.
Schalt endlich den Fernseher ein.
Kauf Dir Schnaps.
Beschimpfe Deine Frau.
Nerve Deinen Mann.
Quäle Deine Tiere.
Sei eifersüchtig auf Alles und Alle.
Traue niemanden.
Schlage Deine Kinder.

Masturbiere. Schaue Pornos.
Los mach schon.
Lies die Bild.
Lass andere für Dich denken.
Bewege Dich auf keinem Fall vom Sofa.
Frische Luft ist ungesund.
Dusche warm.

Lenk Dich ab. Spiele brutale Spiele.
Vergiss Dich selbst.

Arbeite, esse, kacke, ficke, schlafe,
arbeite, esse, schlafe, ficke, kacke.
Repeat.
Schlaf weiter!
Vergessen, Essen, weiter Dreck fressen.“

Wie? Du hast das Alles nicht gewusst?
Dann aber schnell.

Mach Dich schlau. Wie kannst Du
Deine Parasiten loswerden?
Eine scharfe ParasitenKur muss her.
Sag Deinen ungebetenen Gästen den Kampf an.
Wirf sie raus. Radikal.
Kündigung wegen Eigenbedarf,
mit sofortiger Wirkung.
Aushungern.
Ausräuchern.
Verätzen.
Vor Deine Tür setzen.

Die Parasiten müssen raus.
Du bist zu allem entschlossen.
Jetzt beginnt der Kampf.
Krieg den Parasiten. Garaus.
Du bist zu allem bereit.
Auch für die harte Zeit der Entbehrung.
Das Versprechen des freien Geistes und des reinen Körpers,
ist Dir den ganzen Stress wert.

Jetzt spricht es sich in Dir herum.
Gar nicht dumm. Stille Post.
Die Parasiten geraten in Panik.
„Hilfe, wir sind erkannt!

In Kürze ist der Krisenstab gegründet.
„Wir müssen uns verteidigen. Alarm. SOS.
Notstandsprogramm. Evakuierung und Offensive.“
Die Parasiten haben Angst, ihren Job zu verlieren.

Ihre bangen Fragen:

„Werden wir alle sterben? Verhungern? Verjagt?
Verlieren wir für immer unsere Heimat?

Wo sollen wir denn nur hin?
Gibt es jemanden, der uns Asyl geben wird?
Werden wir andere Wirte finden?“
Die Mütter und Väter der Parasiten fragen:
„Was wird mit unseren Kindern?
Ist unsere Brut in Gefahr?
Was ist mit unseren Jobs?
Wovon sollen wir unsere Familien ernähren?“

Der Überlebenskampf ist die letzte Rettung.
Jetzt erst recht. Wir machen den Wirt, die Wirtin platt.

Brechen ihren Willen. Der ist ohnehin schon schwach.
Einzige Möglichkeit, dem Tode zu entrinnen.

Du kaufst Dir eine Batterie an
SchädlingsBekämpfungsmitteln.
Munition. Waffen.
Trinkst Aquarium-Reiniger.
Löffelst Petroleum.
Schwefel.
MMS.
Glaubersalz. Je bitterer, desto besser.
Je schärfer, desto reiner.
Darmspülungen.

Selleriesaft. WermutTee.
Ein kleines Vermögen.
Der Einsatz soll sich lohnen.

Du bist völlig geschafft.

Der Krieg ist erklärt. Kein Einlenken der Feinde.
Schwere Geschütze auf beiden Seiten.
Der Stärkere wird gewinnen.

Revolution im eigenen Körper.
Alle gehen auf die Barrikaden.
Die Organe sind völlig überfordert.
Geraten unter Druck.

Die Leber spukt ihre unterdrückte Wut.
Der Leberegel klammert fest.
Die Nieren entlassen ihre gespeicherte Existenzangst.
Panik auf der Titanic.
Deine inneren Schatten lassen Dich nicht mehr schlafen.
Schräge Gestalten, hässliche Kreaturen. Terror pur.

Qualvolle Zeiten. Durchhalten ist die Devise.
Parasiten beißen um sich, verstecken sich in den dunkelsten Windungen, verkriechen sich im Untergrund.
In der Dunkelzone des Dünndarms.
Im Teer Deines Darms. Parasitär.

Du nimmst Dir sechs Wochen Pause für Deine Klärung.
Ziehst Dich von allem zurück.
Sonst wirst Du völlig verrückt.

Und während Du Dich selbst bekämpfst,
Deine Organe terrorisierst und Dich von innen nach
Außen krempelst, resignieren Deine Mitbewohner,
geben auf.
Kapitulation.
Exitus.

Du zählst Deine Beute, stellst sie zur Schau.
Deine Trophäen der SelbstReinigung.
Wer hat den Längsten?
Das Alles im besten Fall für Dich.
Anderen Falls, sie besiegen Dich.
Das wurmt Dich?
Kein Wunder.

Denn zu wissen, schwächer als Deine Parasiten zu sein,
ist ein Schock für Dein EGOlein.

Nach wochenlangen Entbehrungen und
Deinem Martyrium, bist Du megastolz auf Dich.

Fühlst Dich das erste Mal wirklich frei.

Freie Gedanken, geklärter Körper,
leicht und beschwingt.
Triffst Dich mit Gleichgesinnten.
Sie sind wach und klar, wie Du selbst.
Geklärt und doch voller Fragen, ohne Antworten.

Welchen Sinn hat das Leben?
Wer bin ich?
Wo komme ich her?

Die Erwachten erkennen nach und nach:

Alles nur Illusion. Leben im Computer-Programm.
Marionetten. Spielfiguren. Klone. Kopien.

Die Erde gibt es nicht mehr?

Was ist denn nur passiert?
Die bittere, enttäuschende Erkenntnis:
Der Mensch war selbst ein Parasit, der alle
Ressourcen seiner Wirtin Erde einfach wegfraß.

Sich in ihr und auf ihr massenhaft ausbreitete.
Überbevölkerte. Alles zu kackte. Zu pflasterte.
Mit Straßen und Schienen ihre Haut durchschnitt.
Brücken, Beton, Stahl,
alles eine pure Qual.

Sie aushöhlte, durchlöcherte, plünderte,
benutzte, missbrauchte.
Rodete die Wälder, verseuchte die Ozeane.
Monokulturen. Alles leer.
Der Mensch vergiftete die Luft,
kontaminierte das Trinkwasser,
riss Löcher in die Atmosphäre, besudelte die Flora,
fraß die Fauna.

Selbst-Heilung verpönt und verboten,
Chemie im Essen, in den Venen.
Künstliche Intelligenz, Maschinen in der Übermacht.

Schwermetalle, überALL.
Bis zum existenziellen Exodus.

Wirtin Gaia wehrte sich nicht.

Sie selbst war ein Kind des Missbrauchs.
Immer glaubte sie, es läge an ihr, dass die Menschen
sie und sich selbst hassen.
Ihr das alles antun.
Ihr Liebeskummer schwächte sie zudem.
Sie war völlig in sich selbst versunken.

Der Wirt, der Gaius, hatte sich aus dem Staub gemacht.
Nahm sich eine Geliebte.
Die eigene Tochter. Die Venus.
Was für eine Pein.
Muss das wirklich immer alles so herzlos sein?

Er war wie benommen.
Aus den Augen, aus dem Sinn.
Vergaß, dass er Vater Erde war.

Er hätte sich das Desaster nicht gefallen lassen.
Hätte sie abgeschüttelt, die ungebetenen Gäste.
Die Parasiten. Schmarotzer. Zechpreller.

Sein klares und entschlossenes Eingreifen, hätte für Ordnung in der Wirtschaft gesorgt.

Hätte…, wenn nicht…

 

Der Hüter der Erde, Gott der Liebe, war im Übermut,
der tut selten gut.
Setzte das kostbare Pflänzchen der Liebe aufs Spiel.
Mit einem Tropfen Hass zu viel,
war die Liebe für immer verloren.
Solche Direktoren braucht keiner.
die die eigenen Aktionäre verprellen und das Unternehmen
herunter wirtschaften.

Die reine wahre Liebe von Gaia und Gaius
hätte die menschliche Rasse von allem Übel erlöst.
Die Reinen wären in ihrer Göttlichkeit erblüht,
die Defekten hätten sich repariert oder die Bühne sofort verlassen.
Denn, mit der wahren reinen Liebe, kann keiner mehr hassen.
Die Gier wäre erlöst gewesen.

Mit der wahren Liebe in glückseeliger Freude,
fallen alle Parasiten von Wirt und Wirtin herab.
Sie durchfluteten Innen und Außen,
klären, reinigen, erlösen die Krusten der verhärteten Herzen.
Lassen alles erblühen, im goldgrünen Glanze.
Hätte… wäre…, wenn nicht…

Mutter Erde hingegen hat immer nur gegeben.
Geduldet. Ausgehalten. Stillgeschwiegen.
Gute Mine zum bösen Spiel.

Sie hat es sich selbst ALLES schöngeredet.
Sich selbst belogen.
Ließ alles mit sich machen.
Gab und teilte, wo immer es ging.
Nur kleine und mittlere Warnungen und Drohungen
von Beben, TränenÜberflutung und vulkanartigen Wutausbrüchen.
Blieben alle unerhört. Nahm keiner wirklich ernst.

Sie hatte bis zum Schluss die Hoffnung,
dass ALLES ein gutes Ende nimmt.

Glaubte, dass der Mensch seine eigene Göttlichkeit erkennt.
Hatte immer Hoffnung auf die nächsten humanitären Hoffnungsträger.
Dass endlich die Eine und der Eine, die wahrhaft zusammengehören, sich wiederfinden.
Und durch ihre wahrhaftige Liebe und ihre innige
glückseelige Fusion, der Schmelze in Hingabe und Ekstase
das Spiel des Wahnsinns beenden.
Doch die Hoffnung starb zuletzt,  einen qualvollen Tod.
So viele Epochen immer das gleiche Drama.
Männlich und Weiblich im ewigen Kampf.

Täter, Opfer, Retter, Helfer.
Gaben sich gegenseitig die Schuld.
Schämten sich ihrer göttlichen Gaben.

Vollgestopft mit ahnischer Nachahmung.
Das ganze Erbschlecht des Missbrauchs der Evolution.
Mistbrauch. Nießbrauch. Einfach benutzt.

Hineingestopft ins menschliche Wesen.

Gepeinigt von Eifersucht, Rivalität, Konkurrenz, Hass, Neid, Gier und Angst.
Die wahren Gefühle verloren, eingefroren, unterdrückt, verkauft und verraten.

Emotionen regierten auf der göttlichen Bühne.
Dämonen, Monster, Kloacken, Schwarze Löcher, dunkle Labyrinthe,
Irriationen, Explosionen,

die immerwährenden Muster der Evolution.

Wiederholungsschlaufen. Never ending.

 

Auch der von Gott gesandte Sohn konnte das Desaster nicht beenden.
Er war völlig überfordert mit seiner Mission.
Resignierte am Stumpfsinn der Menschen.
Rohe Gewalt. Herzlosigkeit.

Wie oben, so unten.
Die nächste Hölle, dieses Mal auf Erden.
Er starb einen unwürdigen Tod.

Als am Ende der Zeit der Größenwahn der mächtigsten Erdlinge
den kosmischen Göttern die Portale öffnete,
blieb kein Stein mehr auf dem anderen.

Die Parasiten des Kosmos setzten sich in die Gehirne der irdischen Staatsoberhäupter.

Steuerten sie fremd. Lenkten ihre Geschicke.
Stachelten deren EGO an, endlich den ganzen Kosmos zu regieren.
Die totale universelle Kontrolle, grenzenlose Besitzübernahme,
Unterordnung aller Spezies. Der Mensch im absoluten Größenwahn.

Löschten den letzten Funken des gesunden Menschenverstands.
Bis zur völligen Entartung.
Flächendeckende Atombomben gegen die eigene Spezies.
Radioaktive Verseuchung. Exodus. Ende.

Das ENDGAME des menschlichen parasitären Wahnsinns.
Tod in jeder Zelle.

Der atomare Krieg entbrannte zwischen den Nationen.

Die Chefparasiten, vom Volke gewählt,
richteten die Kanonen auf die eigenen Leute.
Gelenkt vom wahnsinnigen Himmelfahrtskommando.

Und was sagte Gott, der Spieldirektor dazu?
Fahnenflüchtig. Nicht aufzufinden. Schwamm drüber.
Gaias Hilfeschrei zerriss das universelle Herz.
Ließ er erstarren. Gefrieren. Gefrierbrand.

Mutter Erde sprengte mit all ihrer letzten Kraft
ihren verseuchten und besudelten Mantel von ihrer Haut.
In Milliarden Splitter ins ALL.
Alle sollten es erfahren, wie es dem Planeten der Liebe erging.
„Lieber ein Ende mit Schrecken,
als ein Schrecken ohne Ende.“
So Gaias Klang ihres klagenden Befreiungsgesangs.

Ein trauriges Schicksal eines einstmals so prachtvollen Wesens der Liebe.
Jedoch:

Sie lebt immer noch, Göttin Gaia.
Sie ist niemals gestorben.
Ihr Wesen ist ewig.

Trägt ihn ihrem ewigen Herzen,
den letzten Tropfen der reinen wahren Liebe.
Hütet diesen wertvollen Schatz. 

Ein Tropfen genügt, um sich an die Essenz zu erinnern.
Um den Seelenozean wieder zu beleben.
Die Monade zu erwecken.
Adonai zu klären.
Den transparenten Raum der unendlichen
Möglichkeiten zu beleben.
Den UGrund von den gefrorenen Gefühlen aufzutauen.
Für den familiären Frieden in allen göttlichen Ebenen.

Gaia beobachtete die bösen Spiele in allen Zeiten.
Jedoch schaute sie nicht nur tatenlos zu.

Begab sich selbst auf die Bühne.
Sie hat sich gewandelt. Transformiert.
Erlöste ihre eigenen Schatten.
Erholte sich von all den Schrecken des
Missbrauchs der Liebe.

Ihr SelbstHass kehrte sich in SelbstLiebe.
Ihr MinderWert drehte sich in den absoluten Wert.
Ihr geplündertes Gold aktivierte sie in ihrem Inneren.
Flüssiges Gold pulsiert in ihren
Adern, Kapillaren, Venen, im Herzen, im Schoß.

Ihre Schuld und ihre Scham streifte sie von sich.
Die Bedürftigkeit wandelte sich in Stolz.
Ihre Abhängigkeit zum Gefühl des wahren freien Seins.

Sie räumte auf mit all ihren Peinigern.
Trennte sich von den Schmarotzern und Querulanten.
Erkannte sich als Opfer und Täter zugleich.
Befreite sich vom Helfersyndrom.
Sie legte die Retterin ab.
Blickte mutig ihren Dämonen und Monstern in die Augen,
erlöste diese und rief sie namentlich auf.
So gingen sie befreit nach Haus, dorthin, wo sie
vor Ewigkeiten im Schmerz geboren.
Sie fragt Dich, hier und jetzt und heute:

„Warum willst Du Dich immer noch nicht erinnern,
wer Du wirklich bist?  
Worauf wartest Du? Auf wen wartest Du?
Sie ruft jeden Tag:
Geliebter, Geliebte, wacht endlich auf.
Auch Du bist die Liebe.
Auch Du trägst den letzten Tropfen der Liebe in Deinem Herzen.

Geh über Deine Demarkationslinie und schließe Frieden mit Deinen inneren Feinden.“

Gaia hofft nicht mehr, sie ist sich gewiss:
Das Ende der alten Evolution ist besiegelt.
Die Äonen des Untergangs sind vollendet.
ES gibt KEIN neues Zeitalter mehr.
Die alten Zeiten sind für immer vorbei.
Ein völliger Neubeginn ist die einzige Option,
für eine liebevolle REvolution. Cross over.

Gaias Liebster ist zurückgekehrt von seiner langen Reise.
Ist gerade erst erwacht aus seinem eigenen Traum.
Hat sich das ganze Spiel im Detail erträumt,
um selbst daran zu glauben.

Plätze, Figuren, Situationen, getreu nach Drehbuch.
Er steckt noch fest in seiner Starre.

Ist noch im Schock. Gefroren, die Erinnerungen und Gefühle.
Er hat nicht einfach geschlafen an einem einsamen Ort.

Er war niemals fort. Hat Gaia gehalten.
Gab ihr die Kraft,
das alles zu tragen.

Sie vorn an der Front, er im Hintergrund.

Gaia weinte Gaius ins Ohr,
wie schmerzhaft es war ohne ihn.
Wie sehr sie litt.

Alles selbst entscheiden musste,
gehen oder bleiben.
Gewehren oder sich wehren.
Grenzen bewahren oder Grenzen überschreiten.
Immer voran gehen, ohne zu wissen, wohin
die Reise wirklich geht.
Zu groß die Verantwortung für ein gespaltenes göttliches Wesen.
Sie hatte die Hoffnung schon aufgegeben,
ihn jemals wieder zu finden.

Sie hat ihm und sich selbst längst vergeben.
Beide können das ganze Ausmaß ihres Wiedersehens
noch nicht erfassen.
Sie erinnert sich.
Er stochert noch im Trüben.

Will sich nicht wieder betrügen.
Ist noch im Zweifel. Noch ganz benommen.
Die Klarheit ist noch immer verschwommen.
Sitzt zwischen zwei Stühlen.

Sieht noch nicht das gemeinsame Potenzial.
Fühlt sich überfordert von der Flut der Ereignisse.

Möchte am liebsten wieder fliehen und weiß im tiefen Inneren,
dass er nun endlich am Ziel seiner äonenlangen Suche angekommen ist.

Er hat sich vorbereitet, in all seinen vielen Leben,
in den Wirren des Universellen der Evolution,
von Mikro und Makrokosmos.

Das neue WIR ist bereits geboren.
Hat sich nochmals auf die Reise gemacht.

Im Doppelpack Liebe und Licht.
Im Doppelpack Glauben und Gewissheit.
Im Doppelpack Flora und Fauna.
Töchter aus Elysium.
Geboren von Aurora, der Tochter von Gaia.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit.
Zeit. Zeitlos. Los.
Alle Leinen los.
Das Schiff ins wahre freie SEIN läuft bald in den Hafen ein.
Schiff Ahoi!!


Gaia, 23. Februar 2019 Radolfzell, am Bodensee

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